Landesbiologieolympiade trotzt Corona-Pandemie

LBODöhlerDie Corona-Pandemie ließ es still werden in unseren Schulen: leere Klassenräume, gespenstig leise Gänge, ausgefegte Lehrerzimmer: Das zeitweise Verbot des Präsenzunterrichtes hatte auch gravierende Auswirkungen auf die Wettbewerbe, mit denen junge Talente normalerweise die Möglichkeit haben, ihre speziellen Begabungen unter Beweis zu stellen. Doch die Landesolympiade junger Biologen wurde dennoch durchgeführt: beinahe unbemerkt und unter völlig anderen Bedingungen als sonst, bewiesen im Land Brandenburg wieder unzählige kleine und große Naturforscher ihr Wissen auf dem Gebiet der Biologie. Die erste Runde konnte zu Beginn des Schuljahres noch wie gewohnt an den einzelnen Schulen stattfinden.

Und dann kam der große Knall: steigende Inzidenzwerte gefährdeten die zweite Runde der Landesbiologieolympiade am Steenbeck-Gymnasium in Cottbus.

Doch das Aufgaben- und Korrekturteam wollte und konnte diesen seit über 20 Jahren stattfindenden Wettbewerb nicht ausfallen lassen: Das Regionalfinale wurde den Hygienebestimmungen entsprechend angepasst und im kleinen Rahmen und ohne praktische Experimente an den Schulen durchgeführt. Phyllis Mäser (7a), Pia Krause (8a), Viktoria Döhler (9a) und Djonja Voigt (9b) waren Teil dieser ungewöhnlich ablaufenden Olympiade in diesem Schuljahr. Phyllis und Viktoria zogen sogar mit vollem Erfolg direkt ins Finale ein, welches aufgrund der Corona-Bestimmungen ebenfalls an den Schulen und nicht am Gauss-Gymnasium in Frankfurt/Oder durchgeführt wurde. Besonders stolz sind wir am Ende dieses kuriosen Schuljahres auf unsere Viktoria Döhler, welche im Finale den dritten Preis erlangte, obwohl sie es selbst niemals für möglich gehalten hätte. Dazu gratulieren wir ganz herzlich. Voller Hoffnung starten wir nun alle in die Sommerferien und drücken die Daumen, dass im kommenden Schuljahr wieder etwas mehr Normalität Einzug hält! (Unser Bild zeigt Phyllis Mäser.)

Martina Schwibs, Nicole Götze