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Segel hoch, volle Fahrt – Wattenmeer 2015!

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Harlingen, den 14.09.2015, 10:15 Uhr: Nach zehnstündiger Fahrt kommen wir nun endlich in der Hafenstadt an der holländischen Küste an. Nachdem sämtliches Gepäck, inklusive Essensvorräte für die ganze Woche, auf die beiden Schiffe „Avontuur“ und „Hollandia“ verteilt wurde, lernen wir zunächst unsere Skipper und die beiden Hunde, die ebenfalls zur Crew gehören, kennen. Nach einer kurzen Segeleinweisung kann es direkt losgehen. Bereits eine Stunde nach unserer Ankunft stechen wir in See und dabei ist die Hilfe jedes Einzelnen gefragt. Schnell sind die Segel hinaufgezogen. (Galerie)

DSCF7312Wir durchqueren bald eine Schleuse, die uns direkt ins Ijsselmeer entlässt. Hier erwartet uns regnerisches und windiges Wetter, welches sich jedoch fürs Segeln als perfekt erweist. Unter Deck haben wir anfangs leichte Schwierigkeiten wegen der Schräglage des Schiffes: An Gleichgewichtsprobleme und vom Tisch rutschende Gegenstände müssen wir uns erst gewöhnen. Doch die meiste Zeit verbringen wir über Deck, denn hier ist der Einsatz aller gefragt. Wegen des Gegenwindes müssen wir „kreuzen“, das bedeutet, dass das Segel in regelmäßigen Abständen gewendet werden muss. Am frühen Nachmittag, nach 70 Kilometern Segelstrecke, erreichen wir Enkhuizen, eine schöne, alte Hafenstadt. Der täglich eingeteilte Küchendienst kümmert sich um das Essen und gemeinsam lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.
 Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück wieder hinaus aufs Meer. Unser Ziel ist heute Medemblik, ebenfalls eine alte Hafenstadt. Nachdem die Segel gehisst waren, genießen wir das sonnige Wetter an Deck. Wir sichten sogar eine Robbe im Wasser. Für einige von uns ist es eine Herausforderung, das Schiff einmal selbst zu steuern. Nach der Ankunft in Medemblik haben wir Zeit, uns die Stadt anzuschauen. Am Abend tönt Musik durchs Schiff und bei einigen Gesellschaftsspielen amüsieren wir uns.
Am Mittwoch erwartet uns abenteuerliches Wetter. Es regnet stark und die Windböen peitschen nur so gegen die Reling. Trotzdem haben wir gute Laune und sind die ganze Zeit an Deck tätig. Durch eine Schleuse verlassen wir bald das Ijsselmeer und steuern die Insel Texel an, die wir am späten Nachmittag erreichen. Nach dem Essen fahren einige von uns mit dem Taxi in die nächste größere Stadt, um den Abend dort zu verbringen. DSCF7482Den Donnerstag verbringen wir auf Texel. Um 9 Uhr holen wir die Fahrräder am Verleih ab und starten unsere Tour. Wir steuern das Ecomare, ein Meeresmuseum mit Robbenaufzuchtstation, an. Wir besichtigen zunächst das Museum, das Aquarium und beobachten anschließend die Fütterung der Robben. DSCF7424Nach einer Dünenwanderung fahren wir zu einem traumhaften Strand. Hier nutzen unsere Mutigsten die Gelegenheit und gehen baden, trotz des starken Wellenganges. Auf der individuellen Rückfahrt haben wir die Möglichkeit Den Burg zu besichtigen. Am Abend schwingen wir uns erneut auf unsere Räder und fahren sieben Kilometer an der Küste entlang, bis wir eine geeignete Stelle für eine Wattwanderung finden. Es ist für uns alle ein tolles Erlebnis, weit ins Watt hinein zu laufen, und sogar Krebse, Garnelen und Meersalat zu finden. Nach der Rückfahrt mit starkem Gegenwind sind wir alle ziemlich erschöpft.
Am Freitag starten wir schon sehr früh und treten unsere Rückfahrt nach Harlingen an. Wir sind sehr stolz, als wir unsere bisher höchste Geschwindigkeit von 10,5 Knoten erreichen! Außerdem ist uns heute traumhaft sonniges und warmes Wetter vergönnt. Wir genießen den letzten Tag in vollen Zügen. Während der Fahrt beginnen wir schon mit dem Packen unserer Sachen und dem Säubern des Schiffes. Kurz vor der Ankunft im Hafen schafft es die „Avontuur“ tatsächlich die „Hollandia“ noch zu überholen, was mit großem Applaus und Gesang gefeiert wird. Nachdem alle Segel verpackt sind, besichtigen wir noch Harlingen. Gegen halb vier beginnt dann leider schon unsere Rückfahrt in Richtung Heimat.
DSCF7474Für uns alle war diese Woche ein unvergessliches Erlebnis. Es entstand ein toller Teamzusammenhalt auf beiden Booten, ohne den das Segeln sicherlich auch nicht so gut funktioniert hätte. Selbst bei schlechtem Wetter bewiesen wir Hilfsbereitschaft und hatten stets gute Laune. Wir lernten vor allem viele Seiten des Landes kennen: Wir bekamen einen Eindruck von der Natur und von den Besonderheiten der holländischen Hafenstädte. Die Mentalität, die Freundlichkeit und Gelassenheit der Menschen, gefiel uns sehr. Wir bedanken uns bei unseren Skippern, die mit uns sehr geduldig waren, und auch bei unseren Lehrern Frau Schwibs und Herrn Wölk, ohne deren Einsatz diese Kursfahrt nicht hätte stattfinden können.Wattenmeer2015292


Elisabeth Zeipert und Janina Bernhard

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