Schottland 2009

Vom Euro zum Pfund, von Berlin nach Edinburgh, von Deutschland nach Schottland!

Schüleraustausch Schottland 2009Mit Kilt und Dudelsack- so würde jeder den klassischen Schotten beschreiben. Steckt in diesem Stereotypen aber auch etwas Wahres? Die Möglichkeit, das zu erkunden, bekamen zehn Schüler unseres Gymnasiums. Zusammen mit Frau Henze-Özdemir begann die Fahrt am Sonntag, den 15.11.2009. Auf unserer einwöchigen Reise sollten wir uns aber nicht nur mit der schottischen Kultur beschäftigen. Wir bekamen die Möglichkeit, ein Betriebspraktikum im Landkreis East Lothian zu absolvieren.

Nach dem Treff am Flughafen mit vier weiteren Schülern aus Guben, die sich der Herausforderung in Begleitung von Frau Scheffel ebenfalls stellen wollten, ging es dann endlich nach Edinburgh. Trotz einiger Probleme bei der Sicherheitskontrolle (Duschgel gehört nun mal nicht ins Handgepäck) konnte sich keiner die Vorfreude nehmen lassen. Mit Bus und Bahn kamen wir von Edinburgh nach Innerwick, wo uns Mrs. Fallon herzlich im Outdoor Centre begrüßte. Trotz des schon erlebnisreichen Tages hielt die Aufregung über den ersten Arbeitstag aber konsequent an. Küste Schottlands
Nach dem Frühstück wurden wir am nächsten Morgen mit einem Bus abgeholt. Unser Busfahrer brachte uns alle zur East Lothian Council. Nach einer herzlichen Begrüßung trennten sich jedoch unsere Wege. So arbeiteten viele Schüler im Landratsamt in Haddington, wo wir in den verschiedensten Abteilungen eingesetzt wurden. Wir setzten uns beispielsweise mit Umwelt, Bildung, Ernährung oder IT auseinander. Einige Mitschüler besuchten in der Woche eine Schule in North Berwick. Giulia Radtke entdeckte das Treiben hinter den Kulissen des Theaters in Musselburgh. Schnell merkten wir aber, dass trotz schottischen Akzents die eigentliche Sprachhürde kleiner war als gedacht. Das lag mit Sicherheit auch an der Herzlichkeit die uns in Schottland ein Gefühl von Heimat spüren ließen. So endete der erste Praktikumstag, den wir mit vielen positiven Erinnerungen in Gedanken behalten werden. Aber auch die anderen Tage versprachen eine erlebnisreiche Zeit.
Vivien Prüter besuchte während ihres Praktikums verschiedene Grundschulen in der Umgebung. Überraschend war für sie die Freundlichkeit, mit der sie sowohl von den Lehrern als auch von den Schülern empfangen wurde. Sie konnte viele Erfahrungen über das dortige Schulsystem sammeln. Aber auch ihre englischen Sprachkenntnisse verbesserten sich Tag für Tag. David Zierke arbeitete in der Chefetage des Landratsamtes. Dort kam er mit vielen verschiedenen Menschen zusammen, die sich alle mit unterschiedlichen Aufgaben beschäftigten. So besuchte er beispielsweise die Print Unit und lernte dort Verschiedenes über Grafikdesign. An den anderen Tagen beschäftige er sich intensiv mit Kommunikation und Marketing oder mit den Sicherheits- und Evakuierungsmaßnahmen der Gegend. Der Umgang mit Medien, speziell mit Zeitungen, spielte in seiner Praktikumszeit ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Ernährung an Schulen stand für Nancy Winkler im Mittelpunkt. „Ich habe verschiedene Schulkantinen gesehen und durfte sogar einen Flyer entwickeln. Die Umgebung habe ich ebenfalls erkundet und den Menüplan für unterschiedliche Schulen mitgestaltet. Ein bisschen Büroarbeit gehörte aber auch dazu.“, berichtet Nancy. Laura Überrück, Chantal Wendt und Phillip Unger hatten neben ihrer Praktikumszeit, in der sie beispielsweise eine Präsentation angefertigt haben, die Möglichkeit, schottische Schüler, die vor nicht allzu langer Zeit ebenfalls ein Betriebspraktikum im Landkreis Spree-Neiße durchgeführt hatten, wiederzutreffen.
Am Freitag, unserem letzten Praktikumstag, entdeckten einige Mitschüler die Concorde, welche im Museum of Flight ausgestellt ist. Am Nachmittag besuchten wir zusammen das Sea Bird Centre in North Berwick. Das Highlight der Woche war die Fahrt nach Edinburgh.
Schottland3Ein Muss ist in dieser Stadt die Besichtigung des Castle, das wir uns auf keinen Fall entgehen lassen wollten. Die vielen Einkaufsmöglichkeiten gaben besonders den Mädchen die Chance, den Umgang mit dem Pfund zu lernen (oder einfach frei nach dem Motto „Alles Geld muss weg“ einzukaufen).
So endete eine erlebnisreiche Woche, die jeder Schüler mit seinen ganz persönlichen Erfahrungen immer in Erinnerung behalten wird. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Landräte der beiden Regionen und der Sparkasse Spree-Neiße sowohl organisatorisch als auch finanziell wäre diese Reise aber kaum möglich gewesen. Deshalb gilt auch diesen ein herzliches „Dankeschön“ beziehungsweise „Thank you“.
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